Unser Fokus und unsere Geschichte hängen ganz eng zusammen. Ioanas Liebe zum Dorf ihrer Vorfahren wurde ihr in die Wiege gelegt, und sie begann schon sehr früh dieses besondere Erbe festzuhalten: in Form von Filmen (sie führte Regie bei zwei Dokumentationen zu Posaga), und durch mehrere Projekte, in denen sie internationalen Besuchern ihr besonderes kulturelles und ökologisches Vermächtnis näher brachte.

Nachdem sie Andreas kennenlernte war auch er Hals über Kopf verliebt - in sie, und in ihr Heimatdorf. Schnell stand fest, dass die Erhaltung dieser kleinen Schatzkammer eine ihrer gemeinsamen Herzensprojekte werden sollte. Und so kam es auch: drei Jahre nach ihrem Beschluss stand bereits das Haus, und ein Konzept für nachhaltigen, sanften Tourismus, um mit zu helfen dieses Geschenk zu erhalten. Um unseren Zielen treu zu bleiben, folgen wir 6 Grundsätzen:

 

bio.jpg

Ganz oben, aber teils schwerer zu realisieren als gedacht: Biologische Ernährung. Wir achten bei allen unseren Nahrungsmitteln auf ihre Herkunft, und folgen stets dem Grundsatz: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

 

world.jpg

Gerade Topaktuell, bei uns ein Dauerbrenner: Verpackungsfreiheit. Jedenfalls soweit möglich. Das legen wir auch unseren Gästen nahe, und bitten sie deshalb jeglichen nicht kompostierbaren Müll wieder mit zu nehmen und zu recyclen

 

lokal.jpg

Buy local! Wir kaufen sowohl möglichst viel Werkzeg, Einrichtung und Baumaterialien als auch fast unsere kompletten Nahrungsmittel regional ein - vieles sogar aus unserer direkten Nachbarschaft und im Dorf

 

battery.jpg

Energie kommt auch bei uns aus der Steckdose, wir achten jedoch auf eine sparsame Dosierung und eben solche Verbraucher. Zudem ist jeglicher Strom in unserem Haus aus unserer eigenen kleinen Solaranlage gewonnen

 

frisch.jpg

Frisch schmeckt besser, das beweisen wir jeden Tag aufs neue mit frühmorgens gemolkener Kuhmilch, gluckenwarmen Eiern der Nachbarshühner und frisch geerntetem, saisonalem Obst und Gemüse

 

haus.jpg

Biologisch ist bei uns nicht nur das Essen, auch beim Hausbau setzten wir auf gesunde, natürliche Baustoffe, was dem Raumklima sehr zugute kommt: Ganz viel Holz, Zellulose zur Dämmung und natürliche Öle/Wachs als Oberflächenschutz 

“Leben, arbeiten und wirtschaften mit der Natur und nicht mehr länger gegen die Natur ist unser großer Lernprozess."

–Dalai Lama

  • Aufforstung

    Wir arbeiten an einem 0,5 Hektar Obstgarten, aber haben noch größeres vor: den sich langsam Richtung Dorf ausbreitenden Birkenwald mit anderen Bäumen durchmischen.

  • Einrichtung

    Unsere Einzelbetten beim Schreiner im Nachbardorf: lokales, legal geschlagenes Holz, von Hand und nach traditionellem Vorbild gefertigt.

  • Handarbeit am Haus

    Nicht nur das komplette Haus wurde von Handwerkern aus der Region, komplett von Hand und ohne Metallnägel in der Struktur errichtet: bis hin zu den kleinen Details wurden handwerklich traditionelle Details eingearbeitet. Hier am Rahmen des Wohnzimmerfensters.

  • Solaranlage

    Kurz vor Fertigstellung der Montage. Ein großer Schritt für uns, ein kleiner Schritt in die richtige Richtung für das Dorf.

  • Zellulose

    Ausnahmsweise hatten wir schweres Gerät im Haus: zum Einblasen der aus recycltem Zeitungspapier hergestellter Zellulose musste ein großer Kompressor mit helfen.

  • Handarbeit

    Selbst die Natursteine - aus einem nahen Berg herausgebrochen - für unsere Solardusche beim Zeltplatz wurde die letzten Meter von Hand heran gerollt.

  • Blockbohle auf Blockbohle

    ... und plötzlich stand das Haus! Zwar noch etwas bleich, aber schon ziemlich schick. Wohlgemerkt: der gesamte Aufbau sowie die Fertigung geschah in Handarbeit.